Greg Gorman bei hiltawsky

12. September 2014

Heute war ich – einer alten Tradition folgend – bei zwei Vernissagen. Allerdings kam ich, anders als früher, stocknüchtern wieder nach Hause. Ich habe den Wein gegen Wasser getauscht. Und das Fahrrad gegen das Auto. Man muß eben auch dem Neuen aufgeschlossen entgegen treten.

Die eine Vernissage war in Mitte, in der Galerie Hiltawsky, eine Galerie die es seit 2009 gibt und die ich immer wieder gerne besuche, zeigt sie doch großartige Fotografen.

Heute wurde eine Ausstellung mit Fotografien von Greg Gorman eröffnet, der in den 70/80ern mit schwarz-weiss Bildern verschiedenster Künstler bekannt wurde. Mir gefällt die puristische Art und das kontrastreiche Licht.

Hier ein paar Impressionen:

Der Meister himself
Greg Gorman

Besucher
Besucher

Greg Gormann, Dominick Raacke
Greg Gorman, Dominick Raacke

Besucherin
Besucherin

Greg Gorman, Galerist Christian Hiltawsky, Dominick Raacke
Gorman, Hiltawsky, RaackeRaacke, Hiltawsky

Besucher
BesucherDavids_GregGorman_4339a

Besucher
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Die Deutschlandreise

24. August 2014

Eigentlich ist mir mir egal, was für ein Auto ich habe. Fahren muß es, und praktisch muß es sein. In den letzten 10 Jahren hatte ich einen Opel Astra, eigentlich ein NoGo, ist doch der Astra der Nachfolger des legendären Opel Kadett, der hauptsächlich von Opis mit Hut gefahren worden ist (Und jetzt bitte keine Bemerkungen, dass ich doch im richtigen Alter dafür wäre!)

Aber nun ist das Gefährt 20 Jahre alt, hat fast 240.000 km auf dem Tacho, und bevor ich damit liegen bleibe, muss ein neues her. Ich guckte also so rum, was es so gibt und meine Wahl fiel auf einen – wie ich las – „Lifestyle-Kombi“. Also weniger Platz, dafür dynamischere Form. Außerdem möchte ich diesmal annähernd dem Klischee entsprechen, daß Fotografen Volvo V70 fahren, und wollte einen Volvo V40. Man ist ja bescheiden.

V40 gibt es nicht wie Golf oder Opel an jeder Straßenecke, so bemühte ich Internet und fand mehrere passende Wagen hübsch verteilt in ganz Deutschland. Da ich einen Autokauf eher lästig finde, wollte ich das so schnell wie möglich über die Bühne bringen und entwickelte einen Plan.

Der war wohlüberlegt und ausgefeilt: Ich mache an einem Tag drei Termine schaue mir drei Autos an, kaufe einen von denen, fahre mit dem gekauften zurück nach Berlin, melde ihn um und hole irgendwann meinen alten Astra, den ich ja bei dem Verkäufer habe stehen lassen müssen. Die Route sollte von Berlin über Gießen nach Paderborn, Detmold, zurück nach Berlin.

Gesagt, getan. An dem ausgewählten Tag startete ich um 10h wohlgelaunt und voll freudiger Erwartung Richtung Gießen. Nichts ahnend, dass es eine denkwürdige Unternehmung werden würde…

Denn kurz hinter Leipzig gibt es einen ersten Stau. Kein Problem, denke ich, der wird umfahren. Klappt auch ganz gut, aber kurz nachdem ich wieder auf der Autobahn bin, fängt es unter der Motorhaube so merkwürdig an zu qualmen… Kurzer Blick auf die Kühlertemperatur überzeugt mich dann, anzuhalten und mich des Problems anzunehmen. Was das Kühlen anbelangt, bin ich ein alter Hase. Defekten Kühler, defekter Deckel, defekter Schlauch – hatte ich alles schon. Deswegen hab ich normalerweise auch immer eine 1,5l Wasserflasche dabei. Normalerweise. Nur diesmal nicht. Egal, macht nix, bis zur nächsten Tankstelle schaffe ich es ganz laaaangsam mit 50km/h und eingeschaltetem Warnblinker bis zur nächsten Tanke.

Nachgeschaut: Aha, ein Schlauchist kaputt. Fix das Klebeband rausgeholt, drumgewickelt, Wasser, viiiiiel Wasser ausgefüllt und gestartet: NICHTS. Er springt einfach nicht an. Und angesprungen ist er IMMER. Selbst bei Regen, im Winter und überhaupt. Deswegen kenn ich mich damit auch nicht aus. Kein Problem, Herr Ecken ist ja im ADAC. ADAC angerufen und – gewartet. Aber jedes Warten hat mal ein Ende, ein freundlichger ADAC-Mann kommt, probiert allerlei aus, zieht Schläuche ab, misst Strom unter der Motorhaube, im Fußraum und stellt fachmännisch fest: Benzinpumpe defekt, keine Erste Hilfe möglich, Abschleppen erforderlich. Abschlepper kommt, wir fahren in eine nahegelegene Werkstatt, ich beschließe, keine neue Benzinpumpe einbauen zu lassen, nehme mir einen Leihwagen und lasse meinen Opel dort, er wird verschrottet werden.

Ich komme um 16h von Leipzig los, sage meinem ersten Verkäufer, dass ich so gegen 20h in Gießen wäre, den anderen sage ich ab. Aber da habe ich die Rechnung ohne den Wirt, bzw. ohne die Baustellen gemacht. 17h, Berufsverkehr, statt drei nur noch eine Fahrspur, das heißt also 1,5 Stunden im Stau stehen. Ich rufe meinen ersten Verkäufer an, aber irgendwie kommt der mir mittlerweile komisch vor: Der sagt mir jetzt schon die dritte Adresse, wo der Wagen mittlerweile steht, er kennt aber nicht die genaue Hausnummer, und will mich an einer Tankstelle treffen. Der Wagen ist von seinem Opa, steht jetzt bei einem Freund. Genaues zu dem Wagen kann er mir auch nicht sagen, und außerdem ruft er mich mit unterdrückter Rufnummer an… Ich bin dann erst nach 21h in Gießen, mein Verkäufer hat keine Lust mehr zu warten, ist mir auch recht, war mir mittlerweile zu dubios und außerdem ist es um 21h schon stockdunkel.

Paderborn und Detmold kann ich eh knicken, nach Berlin zurück wäre unklug, ist doch Köln und Düsseldorf viel näher… Also auf zu Freund Harald nach Köln und dort übernachten. Am nächsten Tag fahre ich nach Lohne, Osnabrück, Paderborn denn jetzt habe ich ja mehr Zeit und kann mir also auch mehr Autos anschauen und dann weiter nach Berlin. Aber keiner überzeugt mich so richtig. Dafür erfahre ich Schicksale. Z.B. von der Frau, die nach elf Jahren Kampf den Krebs überwunden hatte, aber bei einer harmlosen Nachoperation im Krankenhaus verstarb, und deren Auto der Ehemann verkaufen will.

Detmold ist die letzte Chance. Der Wagen scheint in Ordnung zu sein, ist aber etwas überteuert. Etwas lässt er sich runterhandeln, immer noch zuviel, aber es ist noch vertretbar. Nur leider: Mitnehmen kann ich ihn nicht, er ist abgemeldet. So ein Mist. Dann also doch nicht nach Berlin, sondern nach Düsseldorf zurück, ist wesentlich näher. Dort wieder übernachten, um mir am nächsten Morgen eine „Rote Nummer“, also ein Überführungskennzeichen zu besorgen, um dann nach Detmold zu fahren, Wagen holen, und weiter nach Berlin.

Aber leider, leider sind die Bestiummungen geändert worden, es gibt „Rote Nummern“ nur noch dort, wo man auch gemeldet ist, in meinem Fall eben Berlin…

Shit happens, also muss ich erst nach Berlin, dann nach Detmold und dann wieder nach Düsseldorf oder Berlin, das wird sich zeigen. Aber so einfach war das nicht: Auf der Autobahn nach Berlin war ein schwerer Unfall, die Fahrbahn ist beschädigt und gesperrt. Den ganzen Tag lang, heisst es. Also mache ich einen Umweg über Leipzig. Dort lege ich noch eine Übernachtungspause bei Freundin Claudia ein, um dann am nächsten Tag zeitig aufzustehen und nach Berlin zu fahren. Auto anmelden, zurück nach Detmold, Leihwagen abgeben, Nummernschilder anschrauben und dann wieder nach Düsseldorf.

Hier meine Route: (drauf klicken zum Vergrößern)

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Knapp 3000 km, viele Euros Spritkosten und einmal geblitzt. Der Leihwagen war einfach zu schnell, da konnte ich nichts für, ischwöre!

Dafür habe ich jetzt einen „Lifestyle-Kombi“!! Einer von den beiden.

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So! Das musste jetzt mal raus!!!

Das Dasein

Ich überlege, wie man das Dasein, was ich gerade führe, nennen könnte. Und ich bin – ich muss es gestehen – auf den Ausdruck „Rentnerdasein“ gekommen. Aber durchaus mit positiver Konnotation. Ich arbeite ja immer noch an der Renovierung des Hauses, nachdem ich mir ausgerechnet habe, dass ich in Berlin mit meinem Job nicht so viel verdiene, wie ich an Handwerkern bezahlen müsste. Also es besitzt durchaus eine gewisse Attraktivität, selbst den Pinsel zu schwingen, als dafür viel Geld zu bezahlen. Sicher geht es nicht so flott und manche Dinge muss ich mir erst aneignen, z.B. habe ich noch nie Wände verputzt, aber – und da sind wir wieder bei dem Rentnerdasein: Ich hab ja Zeit. So erarbeite ich mir Wand für Wand. Und wenn’s mal nicht so gerade ist, lass ich eben Fünfe mal gerade sein. Und außerdem sieht selbst die von Profis verputzte Decke aus wie eine Hügellandschaft. Altbauten sind ja dafür bekannt, dass da selten etwas wirklich gerade ist.

Aber auch aus einem anderen Grund geht die Arbeit nicht so flott: Denn morgens weckt mich erstmal meine Freundin Lotta mit einem dahingehauchtenkrähten „Domimick!“ und sie hat auch mittlerweile ihren Respekt vor der geschlossenen Bauwagentür abgelegt, die ja andeutet, dass ich noch im Bett liege und kommt fröhlich hereinspaziert. Dann reißt sie sich erstmal die Kleider und die Windel vom Leib, und will Milchschaum haben. Das war’s dann mit der Morgenruhe, dann wird erstmal Milchschaum gequirlt und Kaffee gekocht.

Normalerweise möchte das kleine Mädchen dann Blumen gießen. Zumindest gibt sie es vor, denn in Wahrheit hat sie viel größeren Spaß daran, mich nasszuspritzen.

Deswegen lautet meine Antwort auf ihre Bitte, ihr doch das Wasser zu reichen: „Nein.“ Aber dann – und erzähle mir keiner, dass die weiblichen Überzeugungskünste, umgangssprachlich auch „um den Finger wickeln“ genannt, lediglich anerzogen wären – legt sie den Kopf schief, bis auf die Schulter, schaut mich also von schräg unten mit ihren großen Augen an, spitzt ihre Lippen und wispert: „Lotta will Blumen gießen…“ Klimper, klimper. Tja, wer kann da schon widerstehen? Ich jedenfalls nicht.

Gut, dann gibt’s eine Wasserschlacht, ich bewege mich eh zu wenig, da kann ich auch mal ruhig vor einem wasserspritzenden Mädchen davon laufen. Was allerdings nicht immer klappt, denn so groß ist Garten nicht, und so ein Wasserstrahl hat eine große Reichweite… Aber ich werde mich rächen! (Nur verpufft meine Rache, denn wenn das Wasser sie trifft, kreischt sie vor Freude…).

Aber irgendwann ruft ja dann die Mutter zur mittäglichen Mahlzeitaufnahme und ich kann mich meiner eigentlichen Aufgabe widmen.

Wenn nichts dazwischenkomt.

Dann das Schöne ist ja, dass man so herrlich vom Hölzken aufs Stöcksken kommen kann. Und so fehlt dann doch an dieser Tür eine blaue Umrahmung, jene Tür braucht einen neuen Anstrich und sowieso wollte ich ja alle Rohre farbig streichen, die Gasrohre gelb, Kaltwasserrohre blau und Warmwasserrohre rot. Der Abfluß in der Waschküche müsste mal wieder sauber gemacht werden, eine Klingel muss auch in den Keller installiert werden, sonst höre ich am Ende den Pizzaboten nicht schellen. Das Hauptabflußrohr muss sowieso abgedichtet, das Rückstauventil eingebaut werden, es gibt ja immer mehr Starkregen, der den Keller unter Wasser setzt, viel mehr Gewitter als früher gibt es auch, da erhöht man doch besser den Blitzschutz, denn der Antennenmast streckt sich doch bedrohlich dem Himmel entgegen… Da muss man lange im Internet suchen, bis man die neueste Vorschrift und das günstigste Kabel gefunden hat. Und schon ist der Tag rum…

Aber die beste Idee hatte ich ja neulich. Zugegeben, es war nicht wirklich nötig, aber was ist schon wirklich nötig? Es ging um die Lichterkette. Die Lichterkettensituation war gut, aber suboptimal.

Mit der alten Lichterkette gab es ein Problem: Wenn ich abends in meinem Bauwagen an meinem Schreibtisch saß und es mir nett gemacht hatte, wollte ich auch, dass es draußen nett bunt ist. Aber ich sah immer nur zwei (!!) von 20 bunten Birnchen.

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Es musste eine Lösung her. Und als ich dann ein Lichterkettensonderangebot erblickte, packte ich die Gelegenheit beim Schopf: Eine weitere Lichterkette. Die platzierte ich in einer optimalen Entfernung vom Bauwagen, so dass ich statt zwei bunten Birnen jetzt 10 bunte Birnen sehen kann.

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Ihr seht also, dass ich auf einem guten Weg bin und mir schon 10 bunte Birnchen und ein wasserspritzendes Kind zum Glücklichsein ausreichen.

Aber das mit der Klingel möchte ich doch noch etwas ausführen. Denn es ist ja nicht damit getan, eine Klingel zu kaufen, man muss sie ja auch anschließen. An zwei Drähte. Blöd, wenn man gefühlte tausend Drähte zur Auswahl hat. Und da ich die Klingelanlage vor 30 Jahren installiert habe, ist mir leider entfallen, welche zwei Drähte das waren. Folgende habe ich zur Auswahl:

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Also habe ich erstmal jeden Kabelverlauf verfolgt und jede Ader identifiziert. So ganz habe ich es nicht geschafft, denn manche Kabel verschwanden einfach in der Wand. Aber ich bin ja pfiffig und habe erstmal einen Schaltplan gemalt:

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Und mit dem Schaltplan des Herstellers der Sprechanlage

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bin ich doch der Sache ein gehöriges Stück näher gekommen. Und siehe da: Es ist alles ganz einfach. Man muss nur wissen, wie es geht. (Das war jetzt nicht nur klingeltechnisch gemeint, das war schon philosophisch). Und bei der ausführlichen Beschreibung meiner Lichterketten- und Klingelproblematik fällt mir wieder Estragon aus „Warten auf Godot“ ein, der sich bei seinem Gefährten Vladimir versichert: „Nicht wahr, Didi, wir finden einfach immer etwas, um uns einzureden, dass wir existieren…“ – „On trouve toujours quelque chose, hein, Didi, pur nous donner l’impression d’exister…“

Deswegen werde ich mich jetzt mal wieder aufmachen und Klingeldrähte identifizieren. Sonst krieg ich am Ende noch une crise existentielle…

Seid gegrüßt!

P.S.: Auf dem Weg zum Kellerklo hing ein kleines Spinnchen so rum und ließ seine Fäden im Wind fliegen, auf das sie sich irgendwo verfingen und sie sich ihr Netz bauen könne…

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Milchschaum

29. Juli 2014

In meinem vorigen Eintrag hatte ich ja von Lotta erzählt, die wahrscheinlich denkt, dass mein Nachname „Milchschaum“ ist. Denn „Dominique, Milchschaum“ ist für sie ein feststehender Begriff. Und da sie ebenso traditionsbewusst wie spontan ist, hatte ich heute Gelegenheit, beim Milchschaum-Ritual die Fotos zu dem Text zu machen. Lustigerweise hatte ich den Ablauf heute nicht mehr so ganz parat, so wollte ich z.B. den Kaffee selber in den Filter füllen. Aber Lotta intervenierte, so dass der Ablauf der Bilder haargenau zu meinem Text von gestern passt:

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Bauwagen – Die Einweihung

26. Juli 2014

Nun ist auch wirklich ALLES fertig, inkl. der sanitären Einrichtung im Haus, an dem Ort, wo früher mein Fotolabor war. Dies war Anlaß genug um eine kleine Party zu veranstalten, mit vielen lieben Freunden. Leider waren einige in Urlaub, aber nichtsdestotrotz war die Stimmung ganz hervorragend, das Grillgut lecker und der harte Kern saß noch bis 4h morgens unter der bunten Partybeleuchtung.

Auf dem Gruppenfoto unten sind fast alle Anwesenden versammelt und ich selber sitze neben meiner ältesten und meiner neuesten Liebe: Links von mir Sandra, in die mich vor unfassbaren 40 Jahren, also 1974 unsterblich verliebt hatte und – was ich damals nicht zu träumen gewagt hatte – sie sich auch in mich. Zwar ging die Beziehung auseinander – aber die Liebe dauert…

Rechts von mir sitzt Lotta, wir kennen uns noch nicht ganz so lange, aber sehen uns beinahe täglich. Wenn sie kommt, höre sie schon im Hausflur meinen Namen krähen. Da geht dann für mich die Sonne auf – ich liebe ihre erfrischende Spontaneität und ihre Direktheit. Und sie liebt meinen Milchschaum, den ich ihr dann zubereite. Nach einem Ritual, das ich nicht durchbrechen darf: Nachdem sie den Stuhl an die Herdplatte geschoben hat, erklärt sie mir, was zu tun ist, wobei sie sich nicht mit langen Reden aufhält: „Topf!!“ – „Milch!!“ – „Lotta will!!“ (Die Milch in den Topf schütten). Dann darf ich die Milch rühren, während sie schon mal den Kaffee (für mich) in den Filter füllt, und wenn dann ihre Portion Milch geschäumt ist, schüttet sie dann meine Portion in den Topf. Und das alles bitte flott, flott!

Hier also die ‚offiziellen‘ Bilder:

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So sieht es jetzt dort aus, wo früher Entwicklerschalen und Wässerungsbecken standen:
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Und das ist der Blick, wenn man auf dem Örtchen sitzt. Es wirkt nicht so kühl wie man es von solchen Orten gewöhnt ist. Irgendwie gemütlicher. Vielleicht eine Anregung für nächste Bad-Gestaltung. Einfach das Klo in den Arbeitsraum integrieren…
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Und hier das Party-Gäste-Gruppen-Foto!
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Geisterfahrer

22. Juli 2014

Schon komisch, immer wenn ich lange Strecken fahre, hab ich Phantasien, was alles passieren kann. Aber ich möchte doch bitte nicht plötzlich durch einen Unfall aus dem Leben gerissen werden. Vorhin ist 100m vor mir auf der Autobahn kurz hinter Berlin so etwas passiert. Ich war auf der Fahrt nach Düsseldorf, es gab einen Stau, die Feuerwehr kam und es war ein Unfall. Oder besser gesagt, es war kein Unfall, es war volle Absicht. Nach einigem Zögern bin ich hin, habe fotografiert und der Polizeisprecher hat mir gesagt, dass ein Geisterfahrer erst auf der linken Spur unterwegs war und als ihm mehrere Fahrzeuge ausweichen konnten, ist er gezielt nach links rübergefahren und mit voller Absicht in ein anderes Auto gefahren. Beide Fahrer waren sofort tot. Die Polizei vermutet einen Selbstmord, da in dem Wagen des Unfallverursachers Gerichtsakten gefunden worden sind. Diese Drecksau, hab ich gedacht. Warum fährt der nicht gegen einen Pfeiler. Und wie schnell kann alles vorbei seinDavids_UnfallA10_6240aB.

Iveta

17. Juli 2014

Jetzt habe ich nach langer Zeit mal wieder Fotos im Studio gemacht. Und es war richtig gut. Kein Wunder hatte ich auch mit Iveta, ohne es zu ahnen als ich sie fragte, ein Profimodel vor der Linse, die gerade in Mailand über den Laufsteg geschwebt ist. Bloß früher hatte ich entweder einen Schwarz-Weiß-Film oder einen Farbfilm eingelegt, und hatte s/w- oder Farbbilder. Mittlerweile ist es schwieriger. Jedenfalls für mich. Denn eigentlich wollte ich alle Bilder schwarz-weiß machen, weswegen ich auch einen gelben Hintergrund verwendet hab. Gelb wird, wenn man die Farbe rausnimmt eben grau. Mittelgrau. Hätte ich Farbbilder machen wollen, hätte ich niemals einen gelben Hintergrund genommen. Aber während der Aufnahmen dachte ich so bei mir, dass es doch sehr schade wäre, wenn man Ivetas tolle rote Haare überhaupt nicht in Farbe sieht. Tja, und so verbringe ich viel Zeit damit, zu probieren, wie die Bilder am Besten wirken. Denn es gibt ja nicht nur zwei Möglichkeiten (s/w oder Farbe), sondern unendlich viele. Hier mal ein paar Beispiele…

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